Über mich

Name: Ina Minkmar-Hennig
Wohnort: Lichtenhain Bergbahn
Hobbys: Humor, Carnevalclub, Musik, Freunde treffen
Lieblingsmusik: alles was schön ist

Lieblingsfilme: Grüne Tomaten, Komödien, Krimis
Sprachen: Deutsch, Englisch, etwas Russisch

Lieblingsmotto: Carpe diem - Nutze den Tag!

Ich bin von Natur aus eine Frohnatur.

Man könnte meinen, ich wurde schon lachend geboren. Ich lache sehr viel über Situationen aus dem Alltag und bin ehrlich gesagt auch manchmal recht schadenfroh.

Aber ich lache nicht nur über andere, sondern mit Vorliebe über mich selbst. Außerdem bringe ich im Carneval schon seit über 22 Jahren Leute zum lachen ( hoffe ich jedenfalls)!

 

Neben diesem Hobby beschäftige ich mich noch mit zahlreichen anderen Themen. Ich koche und backe gern oder treibe Sport.  

Am Wichtigsten sind mir aber meine Familie und meine Freunde,

mit denen ich gerne viel Zeit verbringe.

Wir gehen gerne raus an die frische Luft und sind oft zusammen unterwegs.

<<

Das Leben ist hart- doch ich bin Herta!

Gestatten Herta von der Bergbahn!

Meine Gedanken zum 5 Jährigen bestehen von Herta

 

Es war einmal- so fangen meistens Märchen an- und manche werden wahr!

Als Mutter von zwei Mädels- getrennt lebend in einer 45m ² Wohnung in Lichtenhain mit Minijob im Flair-Hotel Waldfrieden- schlug ich mich im wahrsten Sinne durchs Leben! Große Sprünge waren nicht drin – aber es ging uns trotzallem gut! Bis zu dem Tag, als ich im Hotel nicht mehr gebraucht wurde und mir dieser Verdienst wegfiel! Was nun- wie soll es weitergehen?????

Als erstes holte ich mir Hilfe beim Amt- was mir äußerst wiederstrebte, da ich es  bis dato immer allein geschafft hatte!

Also besann ich mich auf Dinge die ich konnte-

-ich war schon immer ein guter Organisator

- ich war diejenige die sich bei Feiern immer lustig einbrachte und

- seit meinen 14 Lebensjahren ist mein größtes Hobby der Karnevalsverein!

Da meine damalig gute Freundin schon viele Jahre im Show-Geschäft tätig war- sagte sie zu mir- mach doch Humoristin- Du kannst das! Und so war die Idee geboren, denn ich hatte sogar eine Auftrittsmöglichkeit in Königsee zur Frauentagsfeier im Felsenkeller schon in der Tasche!

Also überlegte ich mir, wie ich das Programm gestalten könnte und schrieb mir kleine Karteikarten!

Dann die häufigste Frage einer Frau- was ziehe ich an! Ein alter Carnevalsspruch – die Kostüme müssen es bringen – brachte mich auf die Verkleidungsidee! Also saß ich mit meiner besten Freundin Conny zusammen und überlegte wie die Figur heißen könnte und wie sie aussehen könnte!

Nach mehreren Überlegungen brachte ich einen meiner Standartsprüche- Das Leben ist hart, doch ich bin Herter und  da war sie geboren – die Herta! Im Carnevalsfundus fand sich dann auch noch Perücke, Hut, Kleid und Handtasche- die bis zum heutigen Tage mein Logo darstellt!

Der erste Auftritt gelang mit großem Zittern und mit den ersten Bildern stellte ich mir eine Autogrammkarte her und machte mich bekannt! Freunde verhalfen mir zu den ersten Auftritten und so nahm das Leben von Herta seinen Lauf!

Eine wichtige Begegnung im Herta-Leben hatte ich mit Rainer Albrecht und seinem Sohn Thomas- ( mittlerweile ist Rainer für mich wie ein Vater und Thomas mein 3 Bruder J  )- er half mir auf die Beine- sei es mit tollen Autogrammkarten, Plakaten, CD Covern – oder mit Auftrittsmöglichkeit an unterschiedlichsten Stellen!

Bei einem Auftritt in der Brauerei Dingsleben lernte ich neben den Original Biebergrundmusikanten auch deren Schlagzeuger Michael Traut kennen, der als Rennsteigmusiker Michael mehrere Veranstaltungen organisierte und mich gleich spontan zum Musikantenfest ins Naturtheater nach Steinbach Langenbach einlud. Diese Zusammenarbeit inspirierte uns zur Entstehung der Gruppe die Rennsteigkusteln  - Thüringer Musik-verbunden mit Stimmung und Humor - mit der wir seit drei Jahren auch mehrere Termine im Monat wahrnehmen

Unzählige Autogrammkarten verteilte ich bei  jeder Gelegenheit und machte mich so bekannt!

Nicht nur einmal  brachte mir das Hinterlegen einer Karte an einer Hotelrezeption tolle Begegnungen ein, z.B. lernte ich über Heinz Bley ( Heutiger Bürgermeister von Crawinkel) den Knochenbrecher Tamme Hanken ( XXL Ostfriese )kennen , bei dem ich auch schon mehrmals  in Filsum/ Ostfriesland auftreten durfte oder als ich mit Heinz Bley zum Weidenfest in Oldenburg neben dem Ministerpräsidenten von Niedersachsen  auf der Tribüne saß und  danach noch mit Judith und Mel zu Abend gegessen habe!

Viele Größen aus Funk und Fernsehen z.B. Ute Freudenberg, Kastelruther Spatzen, Petra Zieger, Dr. Grube( DB-Chef) durfte ich schon kennen lernen und mit dem ein oder anderen sogar schon auf der Bühne stehen – wie z.B. die Ladiner im letzen Dezember!

Dieses neue Leben macht mir Spaß und nicht zuletzt auch durch meinen Mann Jürgen ( er heiratet Ina und Herta letzten September), der mich Tatenreich unterstützt und mich an den Wochenenden zu meinen Auftritten begleitet, aber auch die Fans z.B. Toni aus Rottenbach- der mich immer wieder mit selbstgebasteltem überrascht und mich an der Bergbahn im Ticketshop besucht! Trotzallem weiß ich- wo ich herkomme und versuche immer auch Zeit für Freunde und Familie zu finden, denn sie sind mein Rückhalt und geben mir Kraft, wenn es mal wieder Stressig ist!

Neues Textfeld >>

Zeitungsbild aus der OTZ vom 11.11.11 von Michael Graf

OTZ 11.11.11 von Michael Graf

Komödiantin Ina Minkmar macht Hobby zum Beruf 

Das Karneval-Urgestein, Cursdorfer "Golden Girl" und jetzige Lichtenhainerin Ina Minkmar macht ihr Hobby zum Beruf. Die Frohnatur startete in die Selbstständigkeit. Mit der Bergbahn-Königin fährt sie gemeinsam zur "Grünen Woche" nach Berlin.

Lichtenhain/Bgb. Ina Minkmar ist ein Urgestein des Karnevals in der Bergbahnregion. Ihre "närrische Laufbahn" begann Mitte der 80er in Oberweißbach, und seit 22 Jahren gehört sie dem Carnevals Club Cursdorf (CCC) an. Als "Herta von der Bergbahn" agiert sie inzwischen auch solo. "Das Leben ist hart, doch ich bin Herta", dieser Leitspruch habe ihr schon immer gefallen, sagt die heute 40-Jährige. Darum habe sie sich auch diesen Namen gegeben und mit dem Bergbahn-Zusatz ergänzt, da sie nur einen Steinwurf weg von selbiger wohnt.

Im März 2011 war die gelernte Bankkauffrau arbeitslos geworden. Sie sei nicht der Typ, der gern "von Stütze lebt", bekundet die Frohnatur. Bergbahn-Königin Sylvia Potreck habe ihr Mut zugesprochen, es im Comedy-Fach zu probieren. Beim Outfit habe ihr mit Cornelia Fritsch eine zweite Freundin geholfen, und so sei aus dem Hobby ein Beruf geworden.

Um es genau zu sagen: Zum 1. Juli dieses Jahres vollzog Ina Minkmar gleich einen Doppelschritt in die Selbstständigkeit und meldete zwei Gewerbe an. Sie übernahm als Pächterin in Obstfelderschmiede die Bergbahn-Agentur (was wie die Faust aufs Auge zum Künstlernamen passt) und wurde zudem ganz offiziell zur "Herta", nachdem private Auftritte ihr bestätigt hatten, "dass eine komödiantische Marktlücke besteht".

"Pro Woche bestreite ich ein bis zwei Auftritte", lässt sie wissen. Anlässe seien zum Beispiel runde Geburtstage, Hochzeiten, Betriebsfeiern, Kirmesen oder Feuerwehrfeste, hauptsächlich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, aber auch darüber hinaus. Das Programm schneide sie immer ein Stück weit auf ihr Publikum zu, singe ein bis zwei Lieder und erzähle natürlich die verschiedensten Witze. Ihr kürzester? "Die letzten Worte des Sportlehrers: Alle Speere zu mir!"

Gern nimmt sich die gewichtige Lichtenhainerin auch mal selbst auf die Schippe. So hat sie Andrea Bergs Lied "Tausendmal gelogen" in "Tausendmal gewogen" umgeschrieben. "Früher war ich ein Schein meiner selbst, aber meine Freunde sagen, von guten Menschen könne es nie genug geben", kommt ihr dazu trocken über die Lippen. Ihr Comedy-Vorbild sei aber nicht etwa "Cindy von Marzahn", sondern sie halte es lieber mit Markus Maria Profitlich und Hape Kerkeling.

Lea, die zehnjährige Tochter, ist stolz auf das schauspielerische Talent ihrer Mutti und findet deren Auftritte, die sie zur Kirmes in Unterweißbach und zum "Lawerworschtkongress" in Sitzendorf verfolgen konnte, ausgesprochen lustig. Maxi, Leas vier Jahre ältere Schwester, hat dazu keine andere Meinung.

Bis Jahresende stehen für Ina Minkmar noch diverse Weihnachts- und zwei Silvesterfeiern auf dem Plan. Im nächsten Jahr begleitet sie dann unter anderem die Bergbahn-Königin zur "Grünen Woche" nach Berlin, "um für die Bergbahn und in eigener Sache zu werben".

An diesem Mittwoch überraschte "Herta" ihre Kollegen von der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS) mit einem Gastspiel zur Betriebsfeier in Unterweißbach. In der OBS-Mitarbeiterzeitung hat sie inzwischen eine extra Rubrik mit einem schönen Witz oder einer lustigen Geschichte. "Was Herta noch sagen wollte", heißt diese.

Heute und morgen aber dreht sich alles wieder um den Cursdorfer Karneval. Am Samstagabend führt die "Herta von der Bergbahn" durch das CCC-Programm im Hotel "Im Kräutergarten". Und nach wie vor ist sie bei den "Golden Girls" mit von der Partie, einer Tanzgruppe von acht Damen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. "Diesmal", so verrät sie, "kommen wir als sieben Nonnen mit Jesus daher."                                                                        Michael Graf / 13.11.11 / OTZ